Polizeiterror in Villier-le-Bel

villier-le-bel

Tragische Szenen heute Morgen im Pariser Vorort Villier-le-Bel. Über 1000 Polizisten fallen um sechs Uhr in die Stadt ein. Unterstützt durch Hubschrauber und schwer bewaffnet treten die vermummten Beamten Türen ein und stürmen Wohnungen. 35 Verdächtige werden à la Guantanamo mit Sack über dem Kopf und noch im Pyjama mediengerecht abgeführt. Gesucht werden angeblich die Rädelsführer der sozialen Revolte vor drei Monaten. Lächerlich. Kurze Zeit vor den Kommunalwahlen versucht Sarko so seine versprochene Kompromisslosigkeit zu demonstrieren, gekoppelt an die „integrierenden“ Massnahmen des „Plan banlieue“. Es bleibt zu hoffen, dass die MigrantInnen der Vorstädte nach diesem Angriff die Kraft haben, auf ihre Weise zu antworten. Die nächsten Nächte werden dies zeigen…

En bas les racistes!


5 Antworten auf “Polizeiterror in Villier-le-Bel”


  1. 1 banlieue 18. Februar 2008 um 22:24 Uhr
  2. 2 lascar 18. Februar 2008 um 22:32 Uhr

    Bei der Razzia am Montagmorgen traten die Polizisten Wohnungstüren ein. „Ich hoffe, die Bewohner verstehen, dass wir hier sind, um Ordnung und Frieden wieder herzustellen“, sagte Staatsanwältin Marie-Thérèse de Givry vor der Presse. Ein solcher Polizeieinsatz könne „in Familien mit Kindern traumatisierend wirken“, entspreche aber der Schwere der Taten.

    what the fuck??!

  3. 3 indy 22. Februar 2008 um 12:05 Uhr
  4. 4 kojack 23. März 2008 um 19:59 Uhr
  5. 5 banlieue 22. September 2008 um 16:01 Uhr

    „Dorénavant la rue ne pardonne plus
    Nous n‘avons rien à perdre, car nous n‘avons jamais rien eu …
    A votre place je ne dormirais pas tranquille
    La bourgeoisie peut trembler, les cailleras sont dans la ville
    Pas pour faire la fête, qu‘est-ce qu‘on attend pour foutre le feu
    Allons à l‘Elysée, brûler les vieux […]“

    (NTM)

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