Banlieues in der Schweiz ?

Bundesstudie soll Problem-Ortschaften identifizieren

schwammendingen
Zürich Schwamendingen – Bild by: Banlieue

In immer mehr mittleren und kleineren Gemeinden der Schweiz entstehen laut einem Zeitungsbericht soziale Brennpunkte, in denen Gewalt, Schulprobleme und hohe Soziallasten vorherrschen.

Dies berichtet die «SonntagsZeitung». Laut dem Blatt kommt eine bislang unveröffentlichte Studie des Bundes zu diesem Schluss. Im Auftrag der Bundesämter für Migration (BFM) und Wohnungswesen (BWO) berechnete der Zürcher Soziologe Michal Arend erstmals für alle Gemeinden mit mehr als 5000 Einwohnern und für Quartiere grösserer Städte den so genannten Integrationsindex.
Zermatt als sozialer Brennpunkt

Anhand von Indikatoren wie dem Anteil der Einwanderer, der Zahl renovations¬bedürftiger Altbauten oder überbelegter Wohnungen versuchte der Forscher, die kritischen Zonen der Schweiz zu ermitteln. Auf diese Weise erreichte der Lausanner Vorort Renens den schlechtesten Wert, dicht gefolgt vom Ausländerquartier zwischen der Basel- und Bernstrasse in Luzern.

Allerdings: Auf diese Weise kam sogar der Nobelskiort Zermatt steht auf die Liste – wegen des hohen Fremdarbeiter-Anteils. Ob im Rahmen der Untersuchung auch die Einwohner der ermittelten Ortschaften befragt wurden, geht aus dem Zeitungsbericht nicht hervor.

STUDIE: http://www.bielertagblatt.ch/modules/news/news/images/pdf.asp?id=186


13 Antworten auf “Banlieues in der Schweiz ?”


  1. 1 Tagi 11. Februar 2008 um 2:10 Uhr

    Brandstifter in Wiedikon unterwegs

    Unbekannte haben heute am frühen Morgen im Kreis 3 mehrere Fahrzeuge angezündet. Es entstand ein Sachschaden von mehreren 10′000 Franken.

    Wie die Zürcher Stadtpolizei mitteilte, brannten zwischen 3 Uhr und 3.35 Uhr in Zürich-Wiedikon mehrere parkierte Personenwagen und abgestellte Velos. Um 3.15 Uhr ging bei der Stadtpolizei die Meldung ein, dass im Tiergarten 1 der Türeingang brenne. Die ausgerückten Rettungskräfte konnten im Eingangsbereich drei in Brand gesteckte Velos löschen. Trotzdem entstand Totalschaden und eine beschädigte Hausfassade.

    Um 3.30 Uhr wurde von einem Passanten am Höfliweg ein brennendes Auto entdeckt. Obwohl die Feuerwehr laut der Stadtpolizei rasch vor Ort war, wurde das Fahrzeug stark beschädigt. Rund fünf Minuten später meldeten Anwohner, dass an der Bühlstrasse ein Personenwagen brenne. Beim Eintreffen von Polizei und Feuerwehr war auch dieses Fahrzeug bereits stark beschädigt. Zudem wurde in Zürich-Witikon an der Quarzstrasse kurz vor 5 Uhr ein provisorisches WC-Häuschen angezündet.
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    Als Ursache steht in allen Fällen Brandstiftung im Vordergrund der Ermittlungen. Die Hintergründe und Motive sind derzeit unklar. Ebensowenig steht fest, ob die Vandalenakte von derselben Täterschaft verübt wurden. Es ist nach Angaben der Stadtpolizei möglich, dass sich noch weitere Geschädigte melden werden.

    (raa)

  2. 2 Aurora 11. Februar 2008 um 10:49 Uhr

    Ein guter Blog mit spannenden und sehr aktuellen Themen, die auch in der Schweiz immer mehr an Wichtigkeit gewinnen. Immer wird nur über die Vandaleakte berichtet und man ist empört darüber, doch um das Problem im Kern anzupacken sollte man tiefer graben. Die oben erwähnten Indikatoren sind ein Anfang, doch nicht die Lösung, wie das Beispiel Zermatt zeigt. Wenn man unser westliches Nachbarland betrachtet scheint es fast eine unlösbare Aufgabe zu sein, die Banlieue zu reintegrieren. Zuviel Wut und Frustration hat sich hier über Jahre gestaut und zu viel Angst und Voreingenommenheit kommt von der „integrierten Seite“ entgegen. Es werden zwar extra Pläne um das Banlieue-Problem zu lösen vorgestellt und in den Medien weit verbreitet, es ist jedoch fraglich in wie weit der Wille, die Bewohner der Banlieue zu reintegrieren wirklich vorhanden ist oder ob es nur darum geht, dass man keine Lust mehr hat, sich jeden Monat ein neues Auto zu kaufen…

  3. 3 banlieue 26. März 2008 um 18:23 Uhr

    Und wieder brannten in Basel drei Autos

    Die Serie von Autobränden in der Region Basel reisst nicht ab: In der Nacht auf heute sind in Therwil drei parkierte Personenwagen in Flammen aufgegangen.
    In der Nacht auf heute brannten in Therwil BL drei Autos vollständig aus.

    Schon in der Nacht auf Dienstag sind in Therwil zwei Autos vollständig ausgebrannt. Auch die in der vergangenen Nacht von Unbekannten angezündeten Autos erlitten Totalschaden. Der Schadenssumme wird auf über 100’000 Franken beziffert. Verletzt wurde niemand.

    Um 2.15 Uhr wurde der Brand eines Autos an der Falkenstrasse der Baselbieter Polizei gemeldet. Praktisch zeitgleich begannen rund 80 Meter entfernt an der Spechtstrasse zwei weitere Fahrzeuge zu brennen. Diese befanden sich unter einem Carport, der durch die Flammen ebenfalls erheblich in Mitleidenschaft gezogen wurde.
    Ohne Zweifel Brandstiftung

    Für die Baselbieter Polizei steht Brandstiftung in allen Fällen ausser Zweifel. Ebenfalls klar ist für die Polizei, dass zwischen den insgesamt fünf Autobränden in Therwil ein Zusammenhang besteht. Keine Verbindung gebe es hingegen zu den Autobränden am Sonntag in Basel und Binningen.

    Über die Brandstifter in Therwil hat die Polizei vorderhand keine Erkenntnisse, wie die Polizei einräumte. Die Polizei sei auf Zeugen angewiesen. Die Bevölkerung wird zu Wachsamkeit aufgerufen. Die Polizei will unter anderem vermehrt patrouillieren.

    Bereits am 24. Januar wurden in Arlesheim und Basel insgesamt sechs Autos angezündet.

  4. 4 banlieue 11. Mai 2008 um 13:29 Uhr

    Zwei Bahnwagen ausgebrannt

    In Dietikon sind gestern Abend zwei abgestellte Bahnwagen im Rangierbahnhof ausgebrannt. Als Ursache des Feuers steht Brandstiftung im Vordergrund, wie die Zürcher Kantonspolizei mitteilt.

    Die Meldung über den Brand war kurz vor 22.30 Uhr eingegangen. Die Feuerwehr konnte den Brand innert rund einer halben Stunde löschen. Trotzdem wurde einer der beiden Wagen durch die Flammen vollständig zerstört; der angekoppelte zweite Wagen wurde durch das Feuer ebenfalls stark beschädigt. Die beiden Fahrzeuge, die nicht mehr im regelmässigen Passagiereinsatz standen, waren auf dem Gleis abgestellt. Es entstand ein Schaden von 100’000 Franken.

    tagi.ch

  5. 5 banlieue 25. Mai 2008 um 2:18 Uhr

    Jeder zweite Brandstifter ist unter 18
    In der Schweiz gibt es Jahr für Jahr mehr Brandstifter, die nachts Scheunen anzünden, Autos oder SBB-Waggons in Brand setzen. Und immer öfter ist der Übeltäter noch nicht volljährig.
    Die Fälle von Brandstiftung haben zwischen 2002 und 2006 um ein Viertel zugenommen. Der Kanton Bern vermeldet für das erste Quartal 2008 bereits einen 40-prozentigen Anstieg, wie die «SonntagsZeitung» berichtet.

    Beunruhigend: Bei Brandstiftungen werden immer mehr minderjährige Täter registriert. 2002 waren noch 36 Prozent der Brandstifter minderjährig, 2006 waren es bereits 54 Prozent. Seither steigt der Anteil weiter an.

  6. 6 Anonymous 04. Juni 2008 um 9:21 Uhr

    Bethlehem 3027.

  7. 7 alles bloss nachmache 04. Juni 2008 um 9:22 Uhr

    ansonsten gäbs ja noch 3018,3014 und lausannr

  8. 8 Kriens-City Banlieues 08. September 2008 um 22:13 Uhr

    Dieser bericht über Schweizer Banlieues oder Ghettos ist doch übelste propaganda scheisse!!Gibt seit jahren Probleme in gewissen Vororten…nur wurde das bis anhin nicht so breitgetreten!!!Wohne in nem Vorort von Luzern…gibt üble Quartiere bei uns, jedoch ist da die Polizei etwa 1000 mal weniger als im Nobelenbezirk!

    Kriens City 6010/Ebikon 6030

  9. 9 Zürich, Altstetten Ghetto 09. Dezember 2008 um 18:46 Uhr

    Ich lebe in einem Randbezirk der Stadt Zürich, nämlich Altstetten (Kreis 9).

    Da ich selber da wohne weiss ich was für ein Ghetto dies ist, neben Alstetten gibt es ein weiteres Problemgebiet nämlich Schwamendingen (Kreis 12)
    Die Jugendkriminalität steigt, viele Gangs haben sich in den Jahren gebildet. Im Zürcher Stadtkreis 9 und 12 ist der Ausländeranteil sehr hoch.

  10. 10 LU 25. Januar 2009 um 22:56 Uhr

    Drei Männer, die am tödlichen Streit von 2. Januar in Kriens LU beteiligt waren, sitzen in Untersuchunghaft. Einer von ihnen gibt zu, das Opfer geschlagen zu haben. Die Behörden ermitteln nun auch wegen Kommentaren auf YouTube.

    Die Schlägerei zwischen zwei Gruppen hatte sich am frühen Morgen des 2. Januars ereignet. Dabei war ein 20-jähriger Mann mit einem Faustschlag zu Boden gestreckt worden. Er verstarb noch am selben Tag im Spital. Da der Obduktionsbericht zunächst nicht vorlag, ist die genaue Todesursache noch nicht bekannt. Die drei an der Auseinandersetzung beteiligten Kollegen des Opfers, zwei 17- und 20-jährige Schweizer und ein 19-jähriger Kosovare waren einen Tag nach der Auseinandersetzung in Untersuchungshaft gesetzt worden. Sie befinden sich aber mittlerweile wieder auf freiem Fuss.

    Beteiligung gestanden

    Dank Zeugenaussagen erstellte die Polizei daraufhin ein Phantombild von einem der drei unbekannten Männer der zweiten beteiligten Gruppe. Zudem wurden 5000 Franken für sachdienliche Hinweise, welche zur Ergreifung des Täters führen, ausgesetzt. Am Sonntag, dem vergangenen 11. Januar, wurden der Unbekannte und einer seiner Kollegen nach einem Hinweis aus der Bevölkerung in der Zentralschweiz festgenommen. Ein dritter Mann stellte sich zudem am vergangenen Montag der Polizei.

    Die drei Männer sind 23, 25 und 42 Jahre alt und stammen aus der Türkei und Holland. Sie gestanden, am Vorfall in Kriens beteiligt gewesen zu sein. Der Mann aus Holland gibt ausserdem zu, den Verstorbenen geschlagen zu haben. Er gab an, von den vier Männern massiv provoziert und tätlich angegangen worden zu sein. Die verhafteten Männer sollen demnächst aus der Untersuchungshaft entlassen werden.

    Abklärungen zu Drohungen auf YouTube

    Die Untersuchungsbehörden klären nun den Tatablauf. Bereits wurden mit den beiden Gruppen Tatrekonstruktionen vor Ort durchgeführt. Laut Aussagen stand die Gruppe des Opfers unter Alkohol respektive Kokain. Ein Mann ist zudem geständig, aus der Bäckerei Lebensmittel und Getränke gestohlen zu haben.

    Nach der Tat wurden zum Gedenken an das Opfer auf dem Internetportal YouTube Filme aufgeschaltet und Kommentare mit Drohungen gegen die Täter verfasst. Laut Medienmitteilung wird abgeklärt, ob es sich dabei um verbotene Drohungen handelt. Möglicherweise wird eine Untersuchung gegen Unbekannt eingeleitet.

    Wird immer übler!!!Schon etwa vor 3 Monaten wurde in der Stadt Luzern einer zu todegeprügelt…täter stammte auch da aus Kriens!

  11. 11 Cialis 10. März 2010 um 23:18 Uhr

    29b5Il Excellent article, I will take note. Many thanks for the story!

  12. 12 k-12 24. September 2011 um 1:20 Uhr

    lang lebe kreis12 gangs rulez peace

  13. 13 jny 01. Juni 2012 um 14:44 Uhr

    lueg di vershidene slums uf dr weut a und frag di obs ir shwiz würklech ghettos git

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